Erfahrungsbericht

Freiwilligendienst Westernohe
Foto: Sophie Körte | DPSG

Da sitzen wir nun. Zunächst als vier sich komplett fremde Menschen, aus verschiedenen Richtungen angereist und doch haben wir schon viel gemeinsam: Wir sind Pfadfinderinnen und Pfadfinder der DPSG und wir sind bereit, uns ein Jahr lang für das Bundeszentrum einzusetzen.

Während Anna Wolff (18), Jasmine Kölsch (19) und Simeon Harjung (20) ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) machen, geht Matthias Holzbeck (19) einen anderen Weg und macht ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ).

Innerhalb kürzester Zeit sind wir nicht mehr diese vier Freiwilligen, sondern das „Team FSÖJ" und wir fühlen uns zusammen in der ehemaligen Zivi-Bude in Westernohe schon richtig zuhause.

Etwas später wird dann unser Team durch den Franzosen Yohann Briffaut (22) noch erweitert. Er macht ein Deutsch Französisches ökologisches Jahr (DFÖJ). Doch was treibt uns an, dieses Jahr in Westernohe zu verbringen?

Wir alle hatten nach dem Abitur das Bedürfnis, etwas Praktisches zu machen und nicht direkt ein Studium zu beginnen. Natürlich spielt auch die Entscheidung eine Rolle, dass wir von zu Hause raus und Erfahrungen sammeln wollten. Da wir alle, bis auf Yohann, seit der Wölflingsstufe Pfadfinder sind und Pfadfinden inzwischen eine Herzensangelegenheit für uns ist, lag es nahe, dass wir in Westernohe unseren Freiwilligendienst ableisten wollten. Jetzt können wir der DPSG das zurückgeben, was wir über viele Jahre mit und in dem Verband erlebt haben.